Manifesta 8 in Murcia

Mai 23, 2009
manifesta

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Die europäische Biennale manifesta macht zum zweiten Mal Station in Spanien: Nach San Sebastián im Baskenland, wo 2004 die 5. Ausgabe der manifesta stattfand, wird im Jahr 2010 die im Südosten der iberischen Halbinsel gelegene Region Murcia Austragungsort der Biennale sein. Hier sollen insbesondere die heutigen Beziehungen zu Nordafrika und der Maghreb-Region thematisiert werden.

Zum Konzept der manifesta gehört nicht nur ihre Wandertätigkeit, sondern auch ihr experimenteller Modellcharakter in Bezug auf kuratorische Methoden. Mit der 8. Ausgabe verabschiedet sich das Team der International Foundation Manifesta erstmals vom individuellen Kuratorenmodell. Eingeladen zur Gestaltung der manifesta 8 werden bestehende kuratorische Gruppen, künstlerische und interdisziplinäre Kollektive oder auch Institutionen.


Projekte für die U10 gesucht

Mai 11, 2009

Die Neue Gesellschaft für Bildende Kunst e.V. Berlin lobt einen offenen Wettbewerb „U 10 – Von hier aus ins Imaginäre und wieder zurück“ aus. Gesucht werden situationsspezifische oder partizipatorische Arbeiten, die sich mit dem Berliner Untergrund und seinen Akteuren auseinandersetzen.

Möglich sind Filme, Performances, Installationen, Projektionen, Workshops. Die Arbeiten müssen bis zum 31. Mai 2009 eingereeicht werden. Für die Produktionskosten von acht ausgewählten Projekten steht ein Gesamtbudget von 65.000 Euro zur Verfügung. Adresse: Neue Gesellschaft für Bildende Kunst e.V., Oranienstr. 25, 10999 Berlin, www.ngbk.de .


André-Evard-Kunstpreis

Mai 11, 2009

Die messmer foundation schreibt den 2. Internationalen André-Evard-Kunstpreis für Künstler aus, die sich der konstruktiv/konkreten Kunst verpflichtet fühlen. Der Preis ist mit insgesamt 10.000,- Euro dotiert und kann unter zwei Gewinnern geteilt werden. Angenommen werden Werke, die nach dem 1. Januar entstanden sind, es darf jeweils nur eine Arbeit eingereicht werden. Bewerbungsschluss ist der 30. September 2009.
mehr Infos: messmerfoundation.com/.


Kunst in der Krise

Februar 9, 2009

In den letzten Monaten verzeichneten Londoner und New Yorker Auktionshäuser für Moderne Kunst Umsatz-Einbußen von rund 40 Prozent.  Mit Impressionismus und zeitgenössischer Kunst wird ein knappes Drittel weniger umgesetzt, kaum ein Los wird für mehr als den unteren Schätzpreis zugeschlagen. Die hohen Garantiesummen, die man Verkäufern für ihre kostbare Ware zusicherte, belastet die schlechte Gewinnsituation zusätzlich.

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Noch-Erfolgsstar Damien Hirsts vor einem Zebra in Formaldehydlösung


ARCOmadrid 2009

Februar 9, 2009

Zum 28. Mal präsentiert vom 11.2. bis 16.2.09 in der spanischen Hauptstadt die ARCOmadrid internationale zeitgenössische Kunst. Rund 240 Galerien und über 2.000 Künstler nehmen an der Messe teil. Zeitgenössische Kunst aus Indien bildet in diesem Jahr einen Schwerpunkt.


blauorange 2008 geht an Kitty Kraus

Juli 25, 2008

Kitty Kraus: Untitled, 2007
Mirror, cable, light bulb, adhesive tape, 30 x 22 x 17 cm
Courtesy of the artist and Galerie Neu, Berlin

Der mit 20.000 Euro dotierten Kunstpreis „blauorange“ geht in diesem Jahr an Kitty Kraus. Die 1976 in Heidelberg geborene Künstlerin arbeitet vorwiegend an Skulpturen und Installationen aus Materialien wie Stoff, Glas, Tinte u.v.m. Es handelt sich dabei um irritierende, an der Grenze zur Sichtbarkeit balancierende Objekte, die an den menschlichen Körper erinnern. Bis 2006 studierte Kraus an der Universität der Künste Berlin (UdK).


„Bad Painting – Good Art“

Juli 10, 2008

Neil Jenney, „Girl and Doll“

Bis zum 12. Oktober 2008 zeigt das Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (MUMOK) künstlerische Positionen, die bewusst mit einem schlechten, hässlichen oder bösen Malstil gegen bestehende Kanons und Traditionen agieren. Dabei geht es auch immer um eine Kritik an den Utopien der Moderne, deren uneinlösbare Ansprüche und Versprechungen angeprangert werden sollen. Zu sehen sind 21 malerische Positionen, deren ‚Badness‘ – dem breiten Bedeutungs- spektrum des Begriffs entsprechend – sich in verschiedenen Strategien eines schlechten, hässlichen oder bösen Malens manifestiert und dabei Elemente der Ironie, des Protests, des Trash, des Kitsches und des Schocks enthält.

Ausgestellte Künstler:

Georg Baselitz, Werner Büttner, André Butzer, John Currin, Giorgio De Chirico, Pinot Gallizio, Philip Guston, Neil Jenney, Asger Jorn, Martin Kippenberger, René Magritte, Albert Oehlen, Francis Picabia, Sigmar Polke, Heimrad Prem, Peter Saul, Julian Schnabel, Helmut Sturm, Lisa Yuskavage, HP Zimmer.

Bad Painting – Good Art
Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien
Kuratorinnen: Eva Badura-Triska, Susanne Neuburger